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Ausflug zu Schloss Burg an der Wupper

Am Mittwoch, den 10.6.09 haben wir uns in der Klasse getroffen. Um 8.30 Uhr sind wir mit einem Doppeldeckerbus nach Schloss Burg gefahren. Die Fahrt hat eine Stunde gedauert.

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Wir sind um 9.30 Uhr in der Vorburg angekommen. Dann haben wir gefrühstückt. Danach haben wir eine Rallye mit Fragen über Schloss Burg bekommen. Auf der Vorburg fanden wir Hinweise. Als Nächstes sind wir durch das Haupttor gegangen, dort hat unsere Führung durch die Burg begonnen. Der Burgführer hat uns am Eingang begrüßt und uns als erstes in den Rittersaal geführt. Dort wurden zwei Mitschüler aus unserer Klasse verlobt. Der Burgführer hat einen Jungen aus unsere Gruppe ausgewählt und zum Ritter geschlagen. Die Mutter einer Schülerin die uns begleitete war angeklagt, weil sie ein Schwein für ihre 14 Kinder geklaut hatte. Der Ritter verurteilte sie dazu, 13 Tage im Wald seine Schweine zu hüten. Das war ein mildes Urteil.

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Anschließend erreichten wir die Kemenate. Sie war der einzige Raum in der Burg, der einen Kamin besaß. Das Burgfräulein hat sich an den Kamin gestellt und alle zehn Minuten umgedreht, damit ihr Rücken warm wurde und abwechselnd das Vorderteil. Es war Pflicht jeden Sonntag in die Messe zu gehen und dort mit den Burgbewohnern zu beten. Außerdem war es war Pflicht mit der kompletten Rüstung zu kommen. Die Ritter mussten über zweieinhalb Stunden stehen. Dafür haben sie sich einen Trick ausgedacht. Sie haben die Stühle so konstruiert, dass sie die Sitze wie im Kino hochklappen konnten. Unter den Stühlen gab es Holzblöcke, zwischen denen sie ihre Beine festklemmen konnten. Kurz bevor ein Ritter zusammenbrach sagte er zu seinem Nachbarn: "Halt die Klappe!" So konnte der Ritter nicht umfallen.

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Als wir aus der Kapelle kamen, gingen wir eine Treppe zur Waffenkammer im Museum. Unser Burgführer hatte uns einen Unterricht von ca. 58 Sek. mit Hausaufgabenfrei gegeben. In einem anderen Raum verließ uns der Burgführer und gab einem Mädchen und einem Jungen die Verantwortung für die Gruppe.

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Wir gingen über den Wehrgang. Von dort stiegen wir 78 Stufen zum Bergfried hinauf. Bei einem Kampf auf einer bestimmten Treppe, war es wichtig, dass der Ritter, der von unten kam Linkshänder war. Sonst wäre er mit seiner Lanze nicht um die enge Kurve der Treppe gekommen. Von oben war es das Gegenteil, der Ritter musste Rechtshänder sein. Endlich waren wir oben! Er war viel höher als wir dachten. Zuletzt gingen wir auf den Burghof. Dort suchten wir das Verlies auf. Drinnen angekommen hing ein menschliches Skelett in einem Käfig von der Decke. Mit Lichteffekten wurde das "Angstloch" manchmal erhellt. Mit einer Maschine konnte man das Skelett, die Witwe und andere Personen zum Sprechen bringen. Die Witwe war im Verlies verhungert. Als wir aus dem Verlies kamen, sind wir auf einen Felsen geklettert, der schon in der Zeit der Dinosaurier existierte und auf dem der Bergfried steht. Wir durften frühstücken und die Rallye zu Ende lösen. Als alle fertig waren, gingen wir den Burghof hinunter, um mit der Seilbahn zu fahren. Vorher konnten wir uns ein Andenken am Kiosk kaufen. Doch dann fing es plötzlich an zu regnen und wir konnten nicht mit der Seilbahn fahren. Dadurch hatten wir Zeit gewonnen und sahen uns noch andere Läden an. Dann sind wir gemütlich zum Bus zurückgegangen. Um 14.45 Uhr waren wir wieder an der Schule.